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Pfingstmontag wurde im Zuge des Bienenmarktes wieder der traditionelle Michelstädter City Cross ausgetragen. Dieses tolle Rennen durch die Gassen der historischen Michelstädter Altstadt und den angrenzenden Burggraben zählt zum Mountainbike Hessencup und wurde auch dieses Jahr wieder durch den ehemaligen Olympiateilnehmer Ralph Berner organisiert. Dieses Jahr war der Wettergott gnädiger gestimmt als bei den bisherigen Wettbewerben und so konnten alle Rennen im Trockenen absolviert werden. Auch bei diesem Wettbewerb waren wieder einige Fahrer vom VfR Waldkatzenbach mit am Stadt.

Wie üblich mussten von den Schülern gleich morgens verschiedene Hindernisse beim Technikparcours  bewältigt werden, die für die Gesamtwertung zur Hälfte mit dem späteren Hauptrennen gewertet wurden, gleichzeitig aber auch für die Startaufstellung ausschlaggebend waren.

Hier konnten sich Nils Heid und Sarah Joho im Mittelfeld platzieren, während Noel Heid und Silas Joho (Cube - Bikehouse Bühler Mosbach) in ihren Klassen sehr gute Ergebnisse erreichten. Nach einer Pause starteten dann die jeweiligen Hauptrennen. Noel Heid stürzte leider gleich in der zweiten Runde von insgesamt acht Runden der Klasse U11 und kam schlussendlich auf dem 18. Platz ins Ziel. In der Klasse U13 schaffte es sein Bruder Nils Heid auf den 16. Platz und Sarah Joho erreichte Platz 4 bei den Mädchen. Im letzten Schülerrennen der Klasse U15 kam Silas Joho dann auf den 11. Platz.

Im Anschluss wurde dann das Hauptrennen gestartet, bei dem die Teilnehmer eine deutlich längere Runde mit ca. 2 km insgesamt neun Mal durchfahren mussten. Durch das Kopfsteinpflaster war hier  besondere Vorsicht geboten.

Hannes Banspach (Bike-House Bühler Mosbach) startete bei den Lizenzfahrer der Klasse U19 und konnte das Rennen aus der ersten Reihe in Angriff nehmen. Hannes konnte die ersten zwei Runden das schnelle Tempo der Führungsgruppe mithalten und lag bis dahin auf einem erfolgversprechenden dritten Platz. Leider sprang ihm dann die Kette ab, und er verlor viel Zeit auf die Führungsgruppe. Durch deren hohes Tempo konnte er die Lücke leider nicht mehr schließen, so dass er das Rennen mit einem trotzdem zufriedenen fünften Platz beenden konnte.

Bild: das linke Bild zeigt Hannes Banspach (1. Reihe ganz rechts) und das rechte die Teilnehmer der Schülerrennen: Nils Heid, Sarah Joho, Noel Heid und Silas Joch (v. l. n. r.)

 

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VfR Mitglieder beim Neujahrsempfang ausgezeichnet

Beim Neujahrsempfang der Gemeinde Waldbrunn wurden wieder mehrere unserer Sportler ausgezeichnet.

Wie schon in den letzten Jahren konnte auch dieses Mal unser Extremsportler Michael Kochendörfer die Ehrenauszeichnung in Gold im Empfang nehmen. Unter anderem für seine Teilnahme am härtesten Radrennen Europas, dem Race Around Austria bei dem er nach dem Absolvieren von 2.200 Kilometer und 30.000 Höhenmetern in einer Zeit von 99:24 Stunden den dritten Platz erreichte. Mit dieser Zeit konnte er sich im Vergleich zu seiner letzten Teilnahme um 6 Stunden verbessern.

Außerdem erhielten Adelaide Craviolo, Silas Joho und Lea Kumpf die Bronzemedaille für ihre Siege bei den Bezirksmeisterschaften.

Das Bild zeigt von links nach rechts: Lea Kumpf, Michael Kochendörfer, Silas Joho und Adelaide Craviolo

  

"Zämed Duss" beim 20. Mountainbike-Marathon am Feneberg bei Oberstdorf

 (maho) Die beweglichen Ferientage nach dem Tag der Deutschen Einheit nutzte die "Mountainbike-Familie" des VfR Waldkatzenbach für einen Kurzurlaub mit Marathon-Rennen am Feneberg bei Oberstdorf. Das Rennen ist Teil der Ritchey Mountainbike Challenge mit insgesamt zehn Rennen. Für die MTN-Truppe war die Gesamtwertung allerdings unerheblich, es ging in erster Linie um den Spaß bei der Veranstaltung, den Genuß der Landschaft und das gute Miteinander. Übers Jahr verteilt verbringe man viel Zeit beim Training und auf Wettkämpfen gemeinsam, da mache ein Zusammensein mit sportlichem Akzent, aber ohne Leistungsdruck besonders Spaß, so die Teilnehmer.

 Allerschönstes Herbstwetter, ideale Streckenbedingungen und ein gut organisiertes Rennen empfing die Odenwälder im Allgäu, die sich für zwei der insgesamt vier Strecken angemeldet hatten. Die Hobby- und Familienrunde mit 16 km und 250 Höhenmetern nahmen dabei Clara Zwickert, Altea-Maria und Sebastiano Craviolo, Micaela Marangon und Sarah Joho in Angriff. Die Mittelstrecke mit 31 kam und 750 Höhenmetern nahmen sich dagegen Andreas Krähling, Rene Zwickert Domenico Craviolo sowie Silas ( Bikehouse Bühler Mosbach ) und Sven Joho vor. Zusätzlichen waren für die "Bergziegen" unter den Fahrern noch ein Marathon mit 50 km und 1.400 Höhenmetern sowie ein Extrem-Marathon mit 61 km und 2.000 Höhenmetern ausgeschrieben.

Silas Joho kam als erster der VfR-Starter in einer tollen Zeit mit 1:46 Stunden von der großen Runde, gefolgt von Domenico Craviolo, Rene Zwickert, Andreas Krähling und dessen Vater Sven Joho.

Bei der Hobbyrunde schaffte es Clara Zwickert als erste der Truppe ins Ziel, knapp gefolgt von Sebastiano Craviolo. Als dritte passierte dessen Schwester Altea-Maria die Ziellinie. Nachdem Sarah Joho gleich zweimal Pech mit ihrer Kette hatte, konnte sie mit etwas Zeitabstand zu den anderen kurz vor Micaela Marangon ins Ziel fahren.

 Nach dem Rennen war für alle klar, dass es auch beim 21.Feneberg MTB-Marathon in Oberstdorf "Zämed Duss" - zusammen draußen - mit den Mountainbikern vom Katzenbuckel geben wird.

Bilder (maho): Die Bilder zeigen die VfR-Truppe in Oberstdorf

 

Marvin Kaufmann ist schnellster Deutscher am Grand Ballon D´Alsace

(maho)Bereits im September diesen Jahres konnte sich der Eberbacher Mountainbiker und Downhill-Spezialist Marvin Kaufmann vom VfR Waldkatzenbach bei einem internationalen Downhill-Rennen im kanadischen Whistler einen Namen machen. Diesem Erfolg schloss sich nun die Teilnahme beim letzten Race der Cannondale Enduro Tour in Bussang-Saint Maurice im Elsaß an - diesmal gemeinsam mit seinem nicht weniger talentierten Bruder Steven Kaufmann, der ebenfalls für den VfR Waldkatzenbach an den Start ging. Vom Gipfel der Vogesen, dem Grand Ballon D‘Alsace mit 1.424 m ü.NN ging es für die Starter und Starterinnen über mehrere Etappen, einer Gesamtlänge von 41 km , 1.650 Höhenmetern und 2.300 Abfahrtsmetern ins Ziel nach Bussang. Enduro-Rennen wie die Cannondale Tour, setzen sich aus mehreren Einzeletappen, den Stages, zusammen. Eine Stage ist dabei die schwierige Abfahrt die in die Wertung einfließt, während die Auffahrt zum nächsten Teilabschnitt unberücksichtigt bleibt. Zum Rennen sind nur Fahrer mit einer Lizenz ihres Radsportverbandes zugelassen.

Bereits um 8:30 Uhr am Morgen ging es für die Brüder Kaufmann auf das noch neblige Gelände am Gipfel des Großen Bellchen, wie der Grand Ballon in  Deutschland genannt wird. Bei 5°C und hoher Luftfeuchtigkeit waren die Trails schwieriges Terrain und äußerst anspruchsvoll. Dies forderte bereits bei der ersten Stage von Steven Tribut. Er blieb nach wenigen hundert Metern mit seinem Pedal an einem großen Stein hängen und ging auf felsigem Untergrund hart zu Boden. Der Sturz bedeutet für ihn das Aus. Neben einer verletzten Schulter wurde später auch eine leichte Gehirnerschütterung diagnostiziert.

Marvin dagegen blieb im Rennen und erlebte nach eigener Aussage auf der zweiten Stage den für ihn schönsten Teil des Rennens - auf perfektem Waldboden und mit schnellen Kurven. Die spaßigen Abfahrten mussten sich die Fahrer allerdings mit steilen Anstiegen von bis zu 550 Höhenmetern erst verdienen. Dem Eberbacher gelang die dritte und vierte Wertungs-Abfahrt nahezu fehlerfrei, was seinem Zeitkonto zu Gute kam. Mit einer Gesamtzeit von 23:58 min. bedeutete das den 11. Platz in seiner Wertungsklasse, er ließ er damit einige Werksfahrer großer Radhersteller hinter sich und war gleichzeitig schnellster Deutscher im gesamten Starterfeld.

Nach seinem 10. Platz in Kanada beweist Marvin Kaufmann mit diesem Ergebnis konstantes Leistungsvermögen und sein außerordentliches Talent in den Mountainbike Abfahrtsdisziplinen .

 

Erfolgreicher Saisonabschluss für Lea Kumpf beim Alb Gold Junior Cup in Neckartenzlingen

Ohne die gezielte Förderung junger Talente und der dahinter stehenden Vereine kann es keinen Spitzensport in Deutschland geben, sagt sich der Nudel Hersteller Alb-Gold und richtet daher jährlich eine Mountainbike-Rennserie, speziell für den Nachwuchs, aus. Hier messen sich Kinder und Jugendliche der Klassen U7 bis U19. Mit dabei ist ebenfalls die Eliteklasse, bei der alle Fahrerinnen und Fahrer, die älter als U19 sind und eine Lizenz besitzen, startberechtigt sind. Eine Mitgliedschaft in einem Verein ist für die die Teilnahme nicht erforderlich. In diesem Jahr wurden zahlreiche MTB-Veranstaltungen mit unterschiedlichen Rennformaten von März bis Ende September angeboten.

Am 30.09. startete zum Saisonende Lea Kumpf vom VfR Waldkatzenbach beim Finallauf zum Alb Gold Junior Cup in Neckartenzlingen.  Das gut organisierte Rennen konnte bei bestem Herbstwetter mit strahlendem Sonnenschein und angenehmer Atmosphäre aufwarten. Der veranstaltende Verein, der TSV Neckartenzlingen, ließ die Teilnehmer am Vormittag zu den getrennt gewerteten Wettbewerben mit Technikteil und XC-Rennen antreten.  Je nach Schwierigkeitsstufe wurden den Fahrern eine unterschiedliche Anzahl Punkte gut geschrieben . Lea erreichte, gemeinsam mit einer Konkurrentin, die höchste Punktzahl, benötigte jedoch vier Sekunden mehr für das Befahren des gesamt Parcours und kam somit auf den zweiter Platz in der Technikwertung.
Am Nachmittag standen dann die Cross-Country Rennen in den einzelnen Klassen an. Die Mädchen der Klasse U15 mussten die gleiche Runde wie die Erwachsenen befahren, die durch eingebaute Paletten-Hindernisse, einem Steinfeld, sehr steilen Abfahren und Singletrails als äußerst anspruchsvoll zu bezeichnen ist. Insgesamt mussten die Teilnehmerinnen die Runde mit knapp 2km und 40 Höhenmetern, vier Mal bewältigen.

Da das Technikergebnis ausschlaggebend für die Startaufstellung ist, konnte Lea das Rennen von der ersten Reihe in Angriff nehmen, sich gleich zu Beginn in Führung setzen und diese kontinuierlich ausbauen. An diesem Tage blieb sie auch glücklicherweise vom Technikpech der letzten Wochen verschont und konnte das Rennen für sich entscheiden. Für Lea ein schönes Saisonende, es bleibt spannend zu sehen wie sich Lea in der kommenden Saison 2019 weiterentwickeln wird.

Bild (maho): Die Bilder zeigen Lea Kumpf