VfR-Waldkatzenbach

Radsport - Fußball - Fitness

Herbstausfahrt

Logo zum Bike Festival

Sponsoren

MOSCA Strapping SystemsElektro WunderLogoGelita 200pxskd stadtmakler logo 173pxReha-Zentrum Neckar-OdenwaldSparkasse-Neckar-OdenwaldMühle GeßmannErdinger AlkoholfreiAndreas Huy GartengestaltungGrafikbüro Wildwuchs Logo sebamed Bike Day

 

 

 

Impressum



Nach langer Vorbereitung und vielen Trainingskilometern startete dieser Tage Ultracycling-Weltmeister Michael Kochendörfer mit dem „Race Across the Alps“  in die Rennsaison. Das mit 540 Kilometer und 14.000 Höhenmeter angegebene Rennen durch Österreich, Italien und die Schweiz, gilt als das härteste Einzelrennen  Europas. Dabei gilt es etliche Höhenpässe über der Höhenmarke von 2.000 m ü. NN, zu überwinden.

Der Start erfolgt um die Mittagszeit als Massenstart in Nauders am Reschenpass. Unter Beachtung der Straßenverkehrsordnung  startet das Rennen im normalen Straßenverkehr, immer begleitet durch die Crews im sogenannten „Pace Car“.  Die Betreuer-Crew im Fall Kochendörfers setzte sich wie in der Vergangenheit bereits mehrfach erprobt, aus seiner Ehefrau Anja, Heiko Dengel und Armin Lenz, zusammen. Bereits der erste Pass über das „Stilfser Joch“ hatte es in sich, es waren  2.757 Höhenmeter zu erklimmen. Bei der Abfahrt hatten sich die Fahrer durch stark befahrene Straßen zu kämpfen ehe es weiter in  Richtung „Gaviapass“ mit 2.652 Höhenmeter ging. Die Passstraße zum Gavia zeichnet sich durch eine besondere Enge und schlechten Straßenbelag aus, was den Fahrern und der Begleitcrew technisch alles abverlangte. Es folgte der Motirola-Pass, vielen Radsportfans vom Giro de Italia bekannt, der mit 1.846 Höhenmetern nicht ganz so hoch ist. Dennoch ist der Berg nicht zu unterschätzen, mit 16-18% Steigung für Rennradfahrer ein schwieriges Terrain. Es folgten weitere Pässe über den Bernina, den Albula, den Flüela, den Fuorn, den Umbrail und den Stelvio.

Besonders mit den eisigen Temperaturen um die 0° hatte Kochendörfer während der Nacht zu kämpfen, wurde aber von seiner Crew warm eingepackt. Muskuläre Probleme beim schnellen Wechsel der kalten Abfahrten mit den schweißtreibenden Aufstiegen ließen sich dennoch nicht ganz verhindern. Auch die Nahrungsaufnahme, die bei einem Ultra-Marathon existenzielle Bedeutung hat, durfte nicht vergessen werden. Sehr schnell machen sich zu wenige Kalorien bemerkbar. Auch hier sorgte die Crew für Abhilfe und versorgte den Extrem-Sportler am Albula mit fester Nahrung, der bis dahin nur flüssige zu sich genommen hatte. Da es auf den engen Passstraßen für die Begleitfahrzeuge nicht immer möglich war nah dem Fahrer zu folgen, stattete die Crew Kochendörfer mit Windjacke und Navigationsgerät aus. So sollte er es im Notfall auch alleine ins Ziel schaffen.

Nachdem alle Berge erkämpft sind, folgt beim RATA-Rennen eine lange Fahrt von rund 40 km ins Ziel nach Nauders. Diesmal gab es auf der Strecke allerdings derart viel Wind, dass man selbst auf der Geraden nur mit sehr mäßigem Tempo voran kam. Nach 26 Stunden und 27 Minuten,  bei denen außer Essen und Umziehen aus Zeitgründen alles auf dem Rad erledigt wurde, erreichte der Vater von zwei Kindern in der Karenzzeit als Siebter, müde aber zufrieden das Ziel. Nur 18 der 33 Starter erreichten das Ziel.

Kochendörfer, im normalen Leben als Maschinenbaumeister und Teamleiter voll berufstätig, macht an dieser Stelle klar, wie wichtig bei einem solchen sportlichen Großereignis das Team ist. Alleine sei das nicht zu schaffen. Die Crew muss ebenso fokussiert und ausdauernd sein, wie sein wie der Fahrer selbst, so der Sportler. Dafür bedankte er sich nach der Zieleinfahrt ganz herzlich.

Das RATA ist für Kochendörfer ein Test unter Wettkampfbedingungen in der Vorbereitung auf das anspruchsvollste Non-Stopp-Rennen Europas, das „Race Around Austria“ im August. Hier will der Sportler aus Billigheim starten. Die Rennen in den Bergen sind für mich als „Flachländer“ immer etwas Besonderes. Nach der Regenerationswoche arbeite ich weiter an meiner Form für Österreich und freue mich schon jetzt auf das Rennen, so der Radfahrer abschließend.

Bild(maho): Das Bild zeigt Michael Kochendörfer während des Rennens

 

Latest New's

VfR Waldkatzenbach Nachwuchs bundesweit erfolgreich

maho. Bereits Mitte September gingen die Geschwister Sarah und Silas Joho (Bike House Bühler, Mosbach) von der Radsportabteilung des VfR Waldkatzenbach in Mainz beim vorletzten Rennen des Rhein-Main-Cups an den Start. In einem anspruchsvollen Rundkurs um das Gelände der Verlagsgruppe Rhein-Main und des ZDF-Enterprise erreichte Sarah in der Klasse U13 bei einer Strecke von 3 Runden je 2,2 km, den 3. Platz. Ihr Bruder Silas fuhr in der Klasse U17 die gleiche Strecke gleich 4 mal. Auf der im Technikteil mit anspruchsvollen Paletten-Hindernissen gespickten Strecke, kam Silas am Start gut weg und konnte sich in den ersten beiden Runden an das Hinterrad seine Hauptkonkurrenten heften. In Runde 3 schaffte er es, an einem steilen Anstieg, seinen Gegner zu überholen und ihm einige Meter abzunehmen. Bis zum Ende des Rennens konnte er einen deutlichen Vorsprung herausfahren und sich über seinen 1. Saisonsieg freuen. Er lag damit in der Gesamtcupwertung auf dem 2. Platz.

Eine Woche später folgte das Entscheidungsrennen des Cups in Darmstadt, bei dem lediglich Silas an den Start des 15 km Rundkurses ging. In einem spannenden Rennen kam es zwischen Silas und seinem Konkurrenten über die gesamte Distanz immer wieder zu Führungswechseln. Oft entscheidet aber ein kleiner Fehler über das Rennergebnis, so auch hier. Durch eine technische Unaufmerksamkeit verlor Silas kurz vor dem Ziel die Führung und konnte sie in der letzten engen Steilabfahrt auch nicht mehr zurückgewinnen. Er kam geschlagen als Zweiter ins Ziel. Ebenso oft liegen Enttäuschung und Freude sehr nah beieinander, denn groß war die Freude als Silas dennoch überraschend die Gesamtcupwertung des Rhein-Main-Cups für sich entscheiden konnte.

 

Die Bilder zeigen Silas Joho und Sarah Joho bei der Siegerehrung

Parallel dazu fanden am 15. und 16. September 2018 in Wiesenbach bei Günzburg (Bayern) die beiden Finalläufe zur Mountainbike Nachwuchs Bundesliga statt. Für den VfR Waldkatzenbach ging hier Lea Kumpf in der Altersklasse U15 an den Start. Nach einem kurzen Streckentraining am Freitag standen am Samstag die Qualifikationsläufe zu den Eliminator-Rennen an. Bei diesem Rennformat gehen die Teilnehmer  auf eine Sprintrunde, bei der die 16 schnellsten Fahrer für den Viertelfinallauf ausgesiebt werden.  Durch eine fehlerfrei gefahrene Runde gelang Lea mit dem vierten Platz ein super Ergebnis, dass sie für die folgenden Rennen hoffen ließ. Bei den Finalläufen treten vier Teilnehmer gegeneinander an, die beiden schnellsten qualifizierten sich im KO-Prinzip für das Halbfinale. Im Viertelfinale lag Lea auf einem sicheren zweiten Platz, doch auch hier schlug der Technikteufel zu. Ihre Fahrradkette verklemmte sich und raubten ihr auf der Ziellinie rund 10cm zum Weiterkommen. Durch ihre gute Rundenzeit, wurde sie am Ende auf den 9. Platz gewertet. Beim Cross Country-Rennen am Sonntag konnte sie schlussendlich aber nicht richtig Fahrt aufnehmen um dem Tempo ihrer Konkurrentinnen zu folgen. Auf dem 14. Platz liegend hatte sie abermals Pech und ihr sprang die Kette vom Rad.  Al 18. Im Ziel angekommen, reichte es immerhin noch für den 10. Platz in der Gesamtwertung der Nachwuchs-Bundesliga. Ihr Ziel gegen Saisonende in den Top Ten zu landen, hat die Waldbrunnerin aber glücklich erreicht.

Lea Kumpf während des Rennens

 

Finalläufe zum MPDV Cup in Remchingen

Für die Starter des Waldbrunner Radvereins ging es im September um die Finalrennen des MPDV Mountainbike-Cups, bei dem die Lizenezrennen in diesem Jahr als Baden-Württembergische Meisterschaften gewertet wurden. Entsprechend waren rund 370 Teilnehmer aus dem ganzen Ländle angereist.
In den Kinderklassen U9 und U11 gingen gleich drei Kinder der Familie Craviolo an den Start und erreichten allesamt gute Ergebnisse. Adelaide schaffte es auf Grund ihrer guten Technik als 3. aufs Siegertreppchen. Altea-Maria fuhr mit ihrem 4. Platz knapp daran vorbei und Sebastiano erreichte mit seinem 10. Platz in einem großen und starken Starterfeld in der Gesamtwertung sogar den 8. Rang.

Ab der Klasse U15 musste im Vergleich zu den Vorjahren eine längere und schwierigere Strecke bewältigt werden, um einer Landesmeisterschaft gerecht zu werden. Hier ging Lea Kumpf mit einer Konkurrentin punktgleich ins Rennen. Nach einem guten Start konnte sie sich im ersten langen Anstieg noch in der Spitzengruppe halten und lag auf dem 5. Platz. In der zweiten Runde gelang es ihr aber nicht, das hohe Tempo ihrer Konkurrentinnen weiter mitzugehen und musste sich zurück fallen lassen. Nach dem Ende der drei Rennrunden konnte sie die Baden-Württembergische Meisterschaft auf dem 6. Platz beenden. Den Gesamtsieg des MPDV-Cups konnte sie aber für sich entscheiden, da ihre Hauptkonkurrentin nicht über den 10. Platz hinauskam.

Am Nachmittag startete dann Silas Joho (Bikehouse Bühler Mosbach) in der Klasse U17. Er konnte sich gleich nach dem Start auf den dritten Platz setzen, direkt hinter zwei Konkurrenten vom TV Mosbach. Diese konnten sich am ersten langen Anstieg so weit von ihm absetzen, so dass er die Lücke in der technisch anspruchsvollen Abfahrt nicht wieder schließen konnte. Nach den insgesamt vier anstrengenden Runden konnte er trotzdem mit dem dritten Platz zufrieden sein. Leider fehlten ihm in der Gesamtwertung zwei Punkte, um auch dort auf dem Treppchen zu landen und musste sich mit dem undankbaren vierten Platz zufrieden geben.

Die Biker der Radsportabteilung des VfR Waldkatzenbach können zufrieden in die letzen Radevents des Herbstes gehen, Trainingsfleiß und Leidenschaft zahlen sich aus.

Silas Joho (ganz rechts) während der Siegerehrung

Lea Kumpf (Bildmitte) während der Siegerehrung

 

Marvin Kaufmann bei Downhill-Rennen im kanadischen Whistler

Der Eberbacher MTB-Downhill-Spezialist Marvin Kaufmann erlebte dieser Tage während eines Urlaubs in Kanada ein Rennen der besonderen Art - das BARS OF FURY am Whistler in der Provinz British Columbia auf der Ride Don´t Slide-Strecke. Bereits Mitte September schneit es am Gipfel mit 2.181m, entsprechend hatte der noch sonnenverwöhnte Eberbacher mit der Kälte zu kämpfen. Obwohl der Schnee in Regen überging, forderte der hochalpine, steile Trail mit vielen Wurzelfeldern den Fahrern alles ab. Für den Strecken-Neuling Marvin bedeutete dies einen Radabstieg, nachdem er zu schnell in eine Kurve fuhr.  Im weiteren Verlauf ging die Strecke aber in einen flüssigen Flowtrail mit vielen Kurven und Anliegern über, hier konnte der Downhiller wieder punkten. Der eisigen Kälte und der langen Renndauer zollte Marvin mit einem Taubheitsgefühl in den Händen tribut. Dennoch erreichte er nach 30:53min Renndauer und 1.530 Tiefenmetern als glücklicher 10. das Ziel. Im Rennfeld seiner Altersklasse mit 29 Startern tummelten sich doch etliche Lokalmatadore, die ihren Heimvorteil natürlich zu nutzen wussten. Für den Biker vom VfR Waldkatzenbach war das kanadische Event ein außergewöhnliches Erlebnis unter Gleichgesinnten, er hatte viel Spaß.

Mavin Kaufmann währen des Rennens
Marvin Kaufmann in Whistler (Kanada)

 

Deutsche Meisterschaften Cross Country in St. Ingbert und Aspen Mountainbike-Marathon

(maho) Gleich auf zwei Rennen schlugen sich die Radler vom VfR Waldkatzenbach am vergangenen Wochenende passabel. Der Aspen Mountainbike Marathon sowie das Kinderrennen in Nordheim/Nordhausen fand zeitgleich mit der diesjährigen Deutschen Mountainbike Meisterschaften in der Disziplin XCO (Cross Country) in St. Ingbert im Saarland statt. So waren gleich zwei Gruppen engagierter Mountainbiker vom Hohen Odenwald zu Rennen unterwegs. Lea Kumpf startete dabei in St. Ingbert in der Klasse U15 weiblich. Das etwas makaber benannte „Bomb-Trail-Race“, wurde wie der Name schon sagt, in einem Bomben-Kraterfeld aus dem 2. Weltkrieg angelegt. Die geschichtsträchtige Strecke wurde zu diesem Zweck in den letzten Monaten durch den ausrichtenden Verein, dem RSC St. Ingbert, modifiziert und schwierigere Streckenteile eingebaut, um dem Anspruch einer Deutschen Meisterschaft gerecht zu werden.

Das freie Training am Freitag wurde von einem Großteil der Fahrerinnen und Fahrer in Anspruch genommen um sich mit den vielen Sprüngen und Steinfeldern vertraut zu machen. Am Samstagvormitttag startete Lea Kumpf ihren Wettkampf mit dem Ziel das Rennen mit einer Top-Ten-Platzierung abzuschließen. Das Rennen setzte sich aus einem Startloop und zwei Runden mit insgesamt 9km Länge und 300 Höhenmetern zusammen. Die Startaufstellung ergab sich aus der bisherigen Technikwertung des Nachwuchscups, bei dem Lea auf Platz Sieben rangierte. Direkt beim Start schon ergaben sich für die Mountainbikerin Probleme. Zunächst konnte sie ihre Radschuhe nicht richtig in die Pedale einklicken und verlor so einige Plätze. Aber auch im Startloop und zu Beginn der ersten Runde, kam sie nicht richtig in den Tritt und fiel auf den 20. Platz zurück. Erst danach gelang es Ihr Tempo aufzubauen und noch ein paar Plätze zurück zu erobern. Nach fast 35 Minuten Renndauer erreichte sie auf Platz 13. Platz das Ziel und konnte sich, trotz dem verpassten persönlichen Ziel, über ihre Platzierung in einem Starterfeld von 30 Rennteilnehmerinnen freuen. Zudem war es ein Riesenspaß mit den „Größen des Mountainbikens“ zu trainieren und sie hautnah zu erleben, so Lea Kumpf.

 

Bild (maho).  Lea Kumpf bei den Deutschen Meisterschaften

Beim „Aspen Mountainbike Marathon“ und dem dazugehörigen Kinderrennen in Nordheim/Nordhausen waren gleich 6 Rennbegeisterte vom VfR Waldkatzenbach dabei. Beim „Short Track“ über 33 km Länge und 650 Höhenmeter gingen Silas Joho (Bikehouse Bühler Mosbach), Karl Stumpf, Rene Zwickert und Sven Joho an den Start. Die Strecke bot die unterschiedlichsten Untergründe und es galt sowohl Singletrails als auch Schotter- und Asphaltwege zu bewältigen. Von den Winterhauch-Bikern kam Silas Joho Zeit mit einer Zeit von 1:36h als erster ins Ziel und belegte damit Platz 9 in der Altersklasse der Junioren. Karl Stumpf folgte mit einer Zeit von 1:46h und kam mit dieser Leistung bei den Senioren aufs 3. Treppchen des Siegerpodests. Rene Zwickert und Sven Joho beendeten ihr Rennen ebenfalls mit respektablen Zeiten, sodass sie in der Summe bei der Teamwertung der 6. Platz erzielt wurde.

Am Nachmittag starteten Despina Knapp und Sarah Joho beim Kinder-und Jugendrennen. Aufgrund eines heftigen Gewitters mit Starkregen musste der Start verschoben und die Strecke verkürzt werden. Despina Knapp ging in der Altersklasse U11 an den Start und absolvierte drei Runden. Durch eine tolle Aufholjagd in der letzten Runde sicherte sich Despina einen hervorragenden 2. Platz. Als Siegerin des Tages kam Sarah Joho in der Altersklasse U14, nach einem Rennen über fünf Runden am Abend wieder in der Heimat an. Sie fuhr nach einem heiß umkämpften Rennen in Nordheim/Nordhausen auf den ersten Platz und freute sich sehr über den Erfolg.

 Bilder (maho) Sven Joho auf der Rennstrecke / Despina Knapp und Sarah Joho nach ihren Rennen