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Ohne die gezielte Förderung junger Talente und der dahinter stehenden Vereine kann es keinen Spitzensport in Deutschland geben, sagt sich der Nudel Hersteller Alb-Gold und richtet daher jährlich eine Mountainbike-Rennserie, speziell für den Nachwuchs, aus. Hier messen sich Kinder und Jugendliche der Klassen U7 bis U19. Mit dabei ist ebenfalls die Eliteklasse, bei der alle Fahrerinnen und Fahrer, die älter als U19 sind und eine Lizenz besitzen, startberechtigt sind. Eine Mitgliedschaft in einem Verein ist für die die Teilnahme nicht erforderlich. In diesem Jahr wurden zahlreiche MTB-Veranstaltungen mit unterschiedlichen Rennformaten von März bis Ende September angeboten.

Am 30.09. startete zum Saisonende Lea Kumpf vom VfR Waldkatzenbach beim Finallauf zum Alb Gold Junior Cup in Neckartenzlingen.  Das gut organisierte Rennen konnte bei bestem Herbstwetter mit strahlendem Sonnenschein und angenehmer Atmosphäre aufwarten. Der veranstaltende Verein, der TSV Neckartenzlingen, ließ die Teilnehmer am Vormittag zu den getrennt gewerteten Wettbewerben mit Technikteil und XC-Rennen antreten.  Je nach Schwierigkeitsstufe wurden den Fahrern eine unterschiedliche Anzahl Punkte gut geschrieben . Lea erreichte, gemeinsam mit einer Konkurrentin, die höchste Punktzahl, benötigte jedoch vier Sekunden mehr für das Befahren des gesamt Parcours und kam somit auf den zweiter Platz in der Technikwertung.
Am Nachmittag standen dann die Cross-Country Rennen in den einzelnen Klassen an. Die Mädchen der Klasse U15 mussten die gleiche Runde wie die Erwachsenen befahren, die durch eingebaute Paletten-Hindernisse, einem Steinfeld, sehr steilen Abfahren und Singletrails als äußerst anspruchsvoll zu bezeichnen ist. Insgesamt mussten die Teilnehmerinnen die Runde mit knapp 2km und 40 Höhenmetern, vier Mal bewältigen.

Da das Technikergebnis ausschlaggebend für die Startaufstellung ist, konnte Lea das Rennen von der ersten Reihe in Angriff nehmen, sich gleich zu Beginn in Führung setzen und diese kontinuierlich ausbauen. An diesem Tage blieb sie auch glücklicherweise vom Technikpech der letzten Wochen verschont und konnte das Rennen für sich entscheiden. Für Lea ein schönes Saisonende, es bleibt spannend zu sehen wie sich Lea in der kommenden Saison 2019 weiterentwickeln wird.

Bild (maho): Die Bilder zeigen Lea Kumpf

 

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Sieg für Lea Kumpf beim Alb-Gold-Cup

Beim letzten Lauf des Alb-Gold-Cup der Juniors in Gomaringen (Landkreis Tübingen) ging Lea Kumpf nach einer durchwachsenen Saison als Gaststarterin, ins Rennen. Auf Grund der fehlenden Vorplatzierung aus dieser Rennserie startet die für den VfR Waldkatzenbach startende Mountainbikerin, lediglich aus der zweiten Reihe auf die vom Regen durchweichte Strecke. Nach mehreren Regentagen, klarte der Himmel am Renntag aber auf und die Fahrerinnen und Fahrer konnten bei Sonnenschein in ihre Wettkämpfe starten. Die Strecke führte größtenteils durch den Bikepark des RV Gomaringen und enthielt anspruchsvolle Technikelemente.  Zusätzlich mussten die Biker eine Strafrunde in Kauf nehmen, wenn die in die Strecke gebauten Schikanen nicht fehlerfrei durchfahren wurden. Die Strecke für die Mädchen der Klasse U15, in der Lea Kumpf an den Start ging, sah einen Startloop sowie vier Runden des Kurses vor.

Am Ende des Startloops lag Lea bereits auf der zweite Position und konnte im Verlauf der ersten Runde bereits die Führung übernehmen. Am Hinterreifen klebte ihr für weitere zwei Runden dabei aber eine Fahrerin des RV Gomaringen. Erst durch einen beherzten Sprint im letzten Anstieg, konnte sie ein kleines Polster herausfahren und nach 35 Minuten Renndauer, mit knapp 10 Sekunden Vorsprung als Erste die Ziellinie queren.

Für Lea ist der Sieg  das erfolgreiche Ende einer Saison mit Höhen und Tiefen, mit dem Sie durchaus positiv und motiviert auf das kommende Jahr blicken kann.

 

 Bilder (maho): Die Bilder zeigen Lea Kumpf während des Rennens sowie bei der Siegerehrung

 

MTB Rennen zum Pfarralpkönig in Missen/Allgäu

Den beweglichen Ferientag nach den Tag Deutschen Einheit nutzten einige Mitglieder des VfR Waldkatzenbach für einen Kurzurlaub im Allgäu und die Teilnahme am Rennen zum Pfarralpkönig am 5.10.2019 in Missen nachdem das Rennen in Oberstdorf in diesem Jahr nicht stattfand. Altea-Maria und Sebastiano Craviolo, Clara Zwikert sowie Sarah Joho gingen in den Schülerklassen 1 und 2 an den Start. Für sie galt es  eine Stecke von 4 km und ca. 50 hm zu bewältigen. Das Ziel,die Pfarralpe erreichten sie weitestgehend trocken und mit guten Platzierungen. Altea-Maria konnte sich über einen 2. Platz in ihrer Altersklasse freuen, ihr Bruder Sebastiano verpasste mit dem 4. Platz knapp das Treppchen. Clara Zwickert erzielte den 2. und Sarah Joho den 3. Platz in der Klasse Schüler 2.

Silas Joho ( Bike House Bühle Mosbach ) startete in der Altersklasse Jugend und ging zusammen mit Domenico Craviolo, Rene Zwickert und Sven Joho bei widrigen Witterungsverhältnissen an den Start auf die 23 km lange Strecke. Bis zur Pfarralpe, die auch hier das Ziel markierte galt es 650 hm zu bewältigen. Der Start erfolgte noch im Trockenen, doch dann öffnete der Himmel seine Schleusen und die Fahrer hatten mit sehr nassen Bedingungen zu kämpfen. Besonders die Teilstücke über Wiesengelände hatten es nun in sich. Durchnässt aber sturzfrei erreichten die 4 VfR-ler das Ziel. Domenico Craviolo, Rene Zwickert uns Sven Joho belegten in der Masterklasse die Plätze 9,10 und 11. Silas Joho konnte sich in seiner Altersklsse über einen 3. Platz freuen und damit den gleichen Podestplatz belegen wie 2 Wochen zuvor beim technisch anspruchsvollen Bikemax Marathon in Neckarsulm /Dahenfeld.

 

Weltmeister Michael Kochendörfer beim 24h Rennen in Kehlheim

maho. Es gibt wohl kein zweites Langzeit-Radrennen, das emotional so hoch gehandelt wird wie der Klassiker „24 Stunden“ von Kelheim. Die Atmosphäre dieses  24h-Rennens ist unvergleichlich, wenn man dem Ultracycling-Weltmeister Michael Kochendörfer glauben darf. Der Billigheimer der für den VfR Waldkatzenbach an den Start geht, gerät ins Schwärmen, wenn er vom diesjährigen Rennen erzählt. Trotz heftiger Regengüsse während des Renntages kämpften sich gut 1.100 Fahrerinnen und Fahrer über die Strecke und begeisterten dabei rund 10.000 Zuschauer.
Kochendörfer zeigte sich erfreut darüber, dass ihm der Saisonplan dieses Jahr im Juli die Möglichkeit ließ nach Kelheim zu fahren um sich dort mit anderen Extrem-Bikern zu messen, zumal es sein erstes Langzeit-Rennen auf dem Rennrad und auf Straßen sein sollte. Der Rundkurs betrug 16,4 km und wies einen Höhenunterschied von 170 m auf. Ein Teil der Strecke verlief dabei durch den engen Stadtkern auf nassgeregnetem Kopfsteinpflaster, mit Wendepunkt im Festzelt der Veranstalter. Ein Anstieg entlang der Festmeile sorgte dabei ür Stimmung bei Fahrern und Zuschauern.
Doch auch wenn die Begeisterung für das Rennen groß ist, räumt Kochendörfer ein muss jedem klar sein, dass ein Rennen über diese Zeitspanne kein Honigschlecken ist. Neben der körperlichen Anstrengung kommen auch immer wieder technische Schwierigkeiten und schlechte Wetterbedingungen dazu. So mussten für die Nacht Lampen montiert, vorgeschriebene Sicherheitswesten angezogen  und Entscheidungen im Hinblick auf die optimale Kleidung gefällt werden. Es stellte sich für den Sportler die Frage, fahre ich nass weiter oder verliere ich Zeit beim Umziehen? Ganz zu schweigen davon, dass menschliche Bedürfnisse wie die Nahrungsaufnahme gestaltet werden mussten. Zu alle dem braucht bei jedem Rennen etliche Helferinnen und Helfer, die alles herrichten, parat haben, montieren und Trinkflaschen reichen. Dafür ist Kochendörfer wie er sagt sehr dankbar und voller Respekt.

Für einen Medaillenplatz hat es in Kehlheim dieses mal leider nicht gereicht, dennoch zeigt sich Michael Kochendörfer hoch zufrieden. Nach 705 gefahrenen Kilometern, 7,740 Höhenmetern kam er als vierter ins Ziel. Eine „Holzmedaille“ machte einem zumindest an Erfahrungen reicher, so Kochendörfer.

 

Bilder (maho): Das Bild zeigt Michael Kochendörfer auf der Rennstrecke

Alle Infos zu Michael Kochendörfer: http://www.mtb-michel24.de/

Alle Infos zum Rennen von Kehlheim: https://www.race-24.de/

 

 

VfR Waldkatzenbach vom MPDV-Mountainbike-Cup in Mosbach

Am 7.Juli 2019 fand in Mosbach-Nüstenbach das 4. Rennen zum MPDV-Mountainbike-Cup statt, diesmal direkt vor der Haustüre für die Fahrer und Fahrerinnen vom VfR Waldkatzenbach.
Im Gegensatz zu den Mosbacher Rennen in den vergangenen Jahren, bei denen die Technikhindernisse in der Rennstrecke eingebaut waren, mussten die Teilnehmer dieses Mal bereits am Morgen zu den separaten Technikwettbewerben antreten, bei denen die Startpositionen für das spätere Hauptrennen ermittelt wurden, welche im Jagdstart-Modus durchgeführt. Das bedeutet dass die Teilnehmer entsprechend den Technikergebnissen, gemeinsam in Blöcken gestartet werden, mit einem Zeitabstand von ca. 10 Sekunden zueinander.
In der Klasse U11 startete Despina Knapp bei den Mädchen und erreichte in der Technik den 5. Platz. Das Rennen ging dann über insgesamt vier Runden mit insgesamt ca. 3 Kilometern und sie konnte bis Rennmitte auch eine vor ihr gestartete Kontrahentin ein- und überholen, aber die anderen Fahrerrinnen waren dann doch zu weit weg, so dass sie auf dem undankbaren 4. Platz ins Ziel kam.    In der Cupwertung liegt sie vor dem Finalrennen aber auf dem aussichtsreichen 2. Platz mit guten Chancen unter die ersten drei in der Gesamtwertung zu kommen.
In der Klasse U15 konnte Lea Kumpf in der Technik den ersten Platz bei den Mädchen erreichen und ging mit einer Konkurrentin aus der zweiten Startreihe in das Rennen, das sie gemeinsam mit den Jungen bestritten. Am ersten langen Anstieg konnte sie zwar noch das Tempo mitgehen, fiel in den nächsten Runden aber bis zum 4. Platz zurück. In den letzten beiden Runden konnte sie aber ihr Tempo wieder steigern und schnelle Rundenzeiten fahren, und kam nach den sechs Runden und 30 Minuten Renndauer auf dem 2. Platz ins Ziel.
In der Klasse U9 mussten die Kinder keinen Technikwettbewerb bestreiten und es galt nur ein Cross-Country Rennen über zwei Runden zu absolvieren. Hier ging Luis Throm für den VfR Waldkatzenbach an den Start. Leider musste er das Rennen aus einer der hinteren Startreihen in Angriff nehmen, und konnte in dem großen Starterfeld am Ende den 9. Platz und damit erneut ein Ergebnis in den Top 10 erreichen.
Am Nachmittag startete dann Silas Joho (Bikehouse Bühler Mosbach) in der Jugendklasse der 15- und 16-jährigen. Diese mussten eine besonders steile und anstrengende Strecke befahren. Er kam nach den insgesamt 4 Runden mit insgesamt knapp 12km Länge und über 300 Höhenmetern auf dem 6. Platz in Ziel.
Am 7. September findet nach der Sommerpause dann in Remchingen bei Pforzheim der Finallauf zum MPDV-Cup statt.

Das Bild zeigt die Teilnehmer des VfR Waldkatzenbach. V.l.n.r. Silas Joho, Lea Kumpf, Despina Knapp und Luis Throm.